Spezialisierte Versorgung diabetischer Fuss


Das Fußnetz Essen

FuEssen01.jpgIm Wissen um die Notwendigkeit von übergreifenden Kooperationen bei der Diagnose und Behandlung von Diabetes-Erkrankungen haben sich 2005 Experten in der Behandlung
des Diabetischen Fußsyndroms zum Fußnetz Essen zusammengeschlossen. In Zusammenarbeit mit den rund 120 DMP-Hausärzten und den stationären Schwerpunkteinrichtungen am Elisabeth-Krankenhaus Essen und dem Krupp-Krankenhaus
Steele wurde eine Infrastruktur für Essen und Umgebung geschaffen, die zukünftig möglichst viele Patienten im Ruhrgebiet erreichen und mindestens 40 Prozent der Schwerkranken
der Region auch behandeln kann. Dem Vertrag zur integrierten Versorgung des diabetischen Fußsyndroms, der seit 2009 ständig erweitert und verbessert wird, treten immer mehr
Krankenkassen für ihre Versicherten bei.

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Das Fußnetzwerk Essen arbeitet eng mit den Hausärzten
zusammen – sie spielen bei der Versorgung von Menschen
mit Diabetischen Fußsyndroms eine herausragende Rolle.
Als Primärärzte identifizieren sie „gefährdete Patienten“
und entscheiden, ob diese in eine der beteiligten Schwerpunkt-
praxen überwiesen werden müssen. Da das Netzwerk eng
verzahnt ist und über gute Kommunikationsstrukturen verfügt,
wird die Krankengeschichte jedes Patienten einmal erfasst und
während der Behandlung im Netzwerk über eine Patientenmappe
allen Akteuren zur Verfügung gestellt. Die Betreuung umfasst
überdies die für den Patienten notwendige Versorgung mit
Arznei- und Verbandsmittel, Wundpflege sowie die Verordnung
von Hilfsmitteln und podologischen Komplexbehandlungen.


Um die Behandlungsqualität im ambulanten Sektor auch für
die Patienten zu gewährleisten, die keine Schwerpunktpraxis
aufsuchen können, besteht die Möglichkeit bei bestimmten
Krankenkassen, dass speziell ausgebildete Wundassistenten
(„WundASS“) unter ärztlicher Kontrolle die Versorgung
im häuslichen Bereich übernehmen.


Die Wundversorgung in den Schwerpunktpraxen und den
daran angegliederten ambulanten Wundversorgungen unter-
liegt nach wie vor dem offenen Benchmark und wird qualitativ
durch Qualitätszirkel lokal und überregional ständig verbessert.

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